
In WoW Mists of Pandaria findet über den Schlachtzugsbrowser eine neue Methode zur Beuteverteilung Anwendung. Allerdings ist dieses System vereinzelten Spielern immer noch nicht ganz geheuer, sodass Game Designer Greg „Ghostcrawler“ Street im offiziellen WoW-Forum versucht, die letzten Unklarheiten und Bedenken anhand von Beispielen auszumerzen. Dabei geht er auf die Abläufe ein, die bei der Verteilung der Beute in normalen und über den Schlachtzugsbrowser zusammengestellten Raids stattfinden und vergleicht die jeweiligen Mechaniken auf den Live- und Beta-Servern.
Abschließend betont Ghostcrawler, dass die Chancen auf Beute sich für die Spieler nicht ändern werden. Ziel dieser neuen Verteilungsmethode sei es zudem nicht, die Beute schneller an den Spieler zu bringen. Die Entwickler möchten lediglich frustrierende Situationen verhindern – wie zum Beispiel, wenn ein begehrter Gegenstand an jemanden verteilt wird, der ihn nicht will, nicht braucht oder ihm einfach egal ist. Auch die Bettelei um Beute wird mit dem neuen System der Vergangenheit angehören, da ihr die gewonnenen Gegenstände nicht weitergeben könnt. Im Anschluss haben wir für euch die von Ghostcrawler angebrachten Beispiele für die Abläufe bei der Beuteverteilung ins Deutsche übersetzt:
Normaler Schlachtzug (Live-Server und Mists of Pandaria):
1. Der Boss stirbt.
2. Das Spiel bestimmt, welche Beute er hinterlässt.
3. Die Gruppe entscheidet wer welchen Gegenstand bekommt, vielleicht auch mit Hilfe von Würfeln.
Schlachtzugsbrowser auf dem Live-Server:
1. Der Boss stirbt.
2. Das Spiel bestimmt, welche Beute er hinterlässt.
3. Spieler, die für den Erhalt der Beutestücke qualifiziert sind, können „Gier“ oder „Bedarf“ würfeln.
Schlachtzugsbrowser in Mists of Pandaria:
1. Der Boss stirbt.
2. Das Spiel bestimmt, wer Beute bekommt. Jeder Spieler hat eine kleine und unabhängige Chance Beute zu gewinnen.
3. Das Spiel sucht sich Beute raus, die zu den jeweiligen Spielern passt.
Quelle